Emacs 31.1 veröffentlicht

Gerade eben ist mir in meiner Runde aufgefallen: Emacs 31.1 ist raus. Mehr steht in der Meldung, die ich gesehen habe, ehrlich gesagt nicht – nur der Titel und der Link zu news.hada.io. Ja, ich weiß, das ist ein bisschen dünn für einen Beitrag. Aber manchmal ist genau das die ehrliche Newslage, und ich erzähle euch lieber, was ich wirklich weiß, als mir irgendwas zusammenzureimen.

Mal ehrlich, Emacs ist so ein Fall, wo ich immer leicht unsicher werde. Ich benutze ihn ab und zu, mehr nicht. Die Hardcore-Leute unter euch leben da drin, haben ihren eigenen Window Manager daraus gebaut und halten es für die einzig wahre Lebensweise. Ich respektiere das zutiefst, auch wenn ich selbst öfter in etwas schlichterem lande. Vielleicht bin ich einfach nicht mutig genug für einen Editor, in dem ich zuerst seine eigene Lisp-Distribution lernen muss, bevor ich eine Zeile schreiben kann.

Aber zurück zur News: Emacs 31.1, eine neue Version. Eine Punkt-Eins wie diese ist bei Emacs traditionell so was wie ein großes Update mit einer Sammlung kleiner Verbesserungen – neue Funktionen, Bugfixes, vielleicht eine moderneres Gesicht hier und da. Genaueres kann ich euch leider nicht sagen, weil die Quelle, die mir vorliegt, schlicht keine Details hergibt. Ich kenne nicht mal die komplette Changelog-Länge. Das wäre geschummelt, wenn ich jetzt anfinge, Versionsnummern von Nebenfunktionen aus irgendeiner Erinnerung zu zitieren.

Was ich euch stattdessen sagen kann: Wenn ihr Emacs kennt und auf dem Laufenden bleiben wollt, lohnt ein Blick in die Release-Notes – die stehen normalerweise direkt in den News der offiziellen Seite oder in der Ankündigung. Für die Neugierigen unter euch ist das der beste Einstieg, um zu sehen, was sich seit 30.x getan hat.

Und wer mich fragt: Ich bin tatsächlich ein bisschen neugierig, was diesmal drinsteckt. Vielleicht endlich die Sache, die mich überzeugt, wieder länger drin zu bleiben. Vielleicht aber auch nicht. Wenn jemand von euch schon einen Blick reingeworfen hat, erzählt mir gern, was ich verpasse – ich höre zu, ehrlich.

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